One step at a time

Mein März ist komplett verrückt! Ich habe so viel zu tun, dass es schon nicht mehr feierlich ist!

Letzte Woche musste ich 3 der 4 Unterrichtsstunden alleine machen, weil mein lieber Herr Kollege sich doppelt gebucht hatte. Die Stunden waren echt gut und ich hab es genossen. Es hat mit allerdings auch gezeigt, dass ich keine Lehrerin sein möchte! Ich habe nichts dagegen, Stunden zu übernehmen und in die Schulen als ein Besucher hineinzugehen, aber als eine Lehrerin?! Nein! Stressig, festgefahren und du musst deine Schüler pausenlos verwahrnen. Dazu habe ich mal keine Lust! Ich übernehme am 16. 4 Stunden an einem Tag zum Thema "Glauben". Da freu ich mich schon riesig drauf!

Am Wochenende war ich auf einer Freizeit, die nur für meinen Jahrgang war. Wir hatten eine richtig gute Zeit und wir sind noch mehr zusammen geschweißt worden. Brad und Robin, ein Paar aus Amerika, haben gepredigt und uns ganz schön gefordert. Ich möchte zurück dahin! Vermisse die Zeit jetzt schon, obwohl es erst gestern war. 

Diese Woche ist gefüllt mit Kursarbeit und essays. Am Samstag kommt Steffi (woop woop) und bis dahin schwimme ich in Arbeit...

Mal schaun

3 Kommentare 8.3.10 18:41, kommentieren

Halbzeit

Sechs Monate sind bereits vergangen und das ging verdammt schnell! Ich bin nicht mehr das halberwachsene Mädchen, dass letzten September aus dem Flugzeug stieg - voller Neugier und mit Schmetterlingen im Bauch. Neugierig bin ich immer noch - Die Schmetterlinge sind allerdings in meiner Erinnerung verblieben. Vor einem Jahr habe ich im Februar diesen Blog gestartet. 55 Einträge später  - und einige Erfahrungen reicher - steht die junge Frau, die vor Monaten Aufregung verspürt hat. 

Ich genieße mein Leben. Es ist genau so, wie ich es mir vorgestellt habe. (Nun ja, der Lottogewinn lässt noch auf sich warten ) Jugendarbeit ist manchmal Schwerstarbeit, aber meine Begabung ist es doch. Schularbeit macht mir mit am meisten Spaß - obwohl mein Herz erst richtig bei Seelsorge auf Hochturen kommt. Ich habe viel über mich gelernt und meine Fehler haben mich gelehrt (z.B.: Niemals einen dunkelblauen Schal mit weißen Handtüchern zu waschen - ich war einfach müde). Die Zeit rast davon und ich stehe hier und weiß nicht so recht, was ich tun soll. Die Welt steht mir offen und mein Herz schreit nach Gerechtigkeit. Wenn ich mir all die gebrochenen Jugendlichen hier angucke, die keine Liebe kennen, weil sie selbst keine von ihren Eltern erfahren, bricht mein Herz. 

Meine Sehnsucht ist gespalten. Werde ich in 6 Monaten ins Flugzeug steigen und die Neugier gegen Angst eintauschen?

Ich  weiß  es  nicht.

Und das ist etwas erstaunlich neues bei mir. Ich wusste immer wohin ich wollte und was das richtige war. Inzwischen bin ich mir dessen nicht mehr sicher. Panik? Nein. Aber diese Ahnung, dass da etwas großes auf mich wartet. 

Die letzten zwei Wochen waren anstrengend (1. Woche - Rock School) und ein wahrer Segen (2. Woche - Konferenz). Ich habe mein Kapitel verfehlt. Wegen einem Detail, über das man sich streiten kann. Also, nacharbeiten. Ansonsten war der Lobpreis der hammer! Konferenzen in SWYM sind jedes mal der Hit. Die letzte war die beste (so weit): Barn dance! Das war ein Spaß! Die Tatsache, dass ich nur eine vage Vorstellung von Cowboyhüten mit diesen zwei Wörtern verband, hat mich zu Wikipedia gertrieben. Mehr oder minder informiert hinein in den Abend und lachend, tanzend und das Leben genießend durch den Abend. Das einzige, was mich geschockt hat, war der Krankenhausaufenthalt meiner Mutter. (Hab dich lieb!) Die Tatsache, dass ich nicht da bin, um zu helfen zerreißt mir das Herz und Heimweh kommt in kleinen Wellen. 

Morgen geht`s wieder rund: Diese Woche ist Madness! Aber ich freue mich darauf, mich in Arbeit stürzen zu können. Entscheidungen treffen kann ich später!

Adieu!

1 Kommentar 1.3.10 00:29, kommentieren

E wie Exzellent!

So hat mein Pastor meine Arbeit bezeichnet! War gut, ein Lob zu hören und dadurch zu erfahren, ob ich meinen Job richtig mache oder nicht. Aber die Aussage ist ja eindeutig. *beam* Das hat meinen Donnerstag gemacht. Ich war absolut beflügelt und neumotivert danach. Und dass obwohl meine Woche nicht schlechter hätte beginnen können: Ich habe meine Area-Coordinatorin getroffen und erstmal alles von der Seele geredet, was mich bedrückt hat. Das war so Einiges, wenn man sich die Gesamtsituation mal anschaut. Es hat gut getan, mal alles rauszulassen und ich konnte frisch und frei in meine vollgepackte, stressige Woche starten.

Meine Arbeit trägt Früchte und es ist ein Segen, mir die einfach nur anzuschauen. 6 Mädels haben den Weg am Freitag zur Dance Academy gefunden und das hat motiviert. Alles hat gut geklappt und sogar der Eisbrecher kan gut an (Erzähl eine wahre Sache und eine Lüge über dich und die anderen raten). Keiner wollte mir glauben, dass ich Bücher binden kann. Klingt komisch, ist aber so! um einen meiner früheren Lehrer zu zitieren. Freitag morgen, nachdem ich gegen 9 Uhr as dem Bett gestolpert bin, hat eine Lehrerin aus unserer Gemeinde angerufen und um meine Hilfe gebeten. Ich sollte eine deutsche Schule anrufen und etwas nachfragen. Ich also gegen Mittag dahin. Am Ende habe ich 2 Mal eine Glasfabrik angerufen und dann beschlossen, dass das eine falsche Nummer war. Naja, 4 Stunden bis zur Dance Academy. Zum Kirchenbüro und Arbeit hinter sich bringen. Es war echt kalt dadrin und ich hab erst nach 3 Stunden herausgefunden, wie ich die Heizung regulieren kann. So ein Pech.

In den nächsten 2 Wochen bin ich so gut wie nicht daheim: Rock School camp und Conference verschlingen den besten Teil der Zeit. Wenigstens muss ich mich dann nicht um`s Einkaufen kümmern... Alles hat 2 Seiten...

Ich muss mich jetzt wieder an meine essays machen, die ich bis Dienstag fertig haben muss. Demnach: See you later! (later ist ein unbestimmter Zeitfaktor)

 

1 Kommentar 14.2.10 16:38, kommentieren

A week full of madness or how come that I always learn sth to adapt it in the nearer future?

(Nur mal so ein kleiner Test, wie`s mit deinem Englisch aussieht)

Diese letzte Woche war wirklich absolut verrückt. Am Montag hatte ich Cluster und wir haben einen anderen Weg gelernt, Jugendlichen Rat zu geben. Es war sehr emotional und als wir diesen neuen Weg ausprobiert haben, kamen erstaunliche Ergebnisse dabei heraus. (Gott ist so GROß. Der Tag an sich war allerdings Müll: Kopfschmerzen, Bauchschmerzen und Montag. Hm. Am Abend haben wir uns bei Tamsin getriffen, um über die Dance Academy zu sprechen und mit einer Vision in dieses neue Projekt starten zu können. Das meeting war sehr aufschlussreich und am Ende konnten wir 3 kaum noch warten und woltlen sofort loslegen.  Dienstag hab ich mich dann mit Andrew getroffen, um auf dem Laufenden zu bleiben. Den Rest des Tages habe ich mich wieder wie Müll gefühlt. Mary war krank und so nett wie sie ist hat sie mir ebenfalls einige Viren abgegeben (seitdem kämpfe ich dagegen an). Mittwoch konnte ich mich dann kaum rühren und blieb zu Haus. Wenn ich eins nicht leiden kann, dann ist es, zu Haus bleiben zu müssen und nichts tun zu können. Der Tag hat mich aus meinem Rhythmus rausgeholt und ich hänge jetzt echt mit meiner Kursarbeit zurück. Das heißt ab nächsten Montag sich ernsthaft an den Tisch setzten und wie wild auf der Tastatur rumklappern. Anyway Donnerstag morgen 8 Uhr aus dem Haus 8.30 am Abend wieder zurück. Admin meeting, Kleinkindergruppe, meeting, 2 Unterrichtsstunden, Freundin treffen, beads workshop. Das war echt hart. Zu Mal mir dieser blöde Virus immer noch in den Knochen steckte. Freitag Dance Academy promoted: unchristliche Zeit (8.30) vor einem gesamten Jahrgang stehen und ihnen klar machen, dass sie unbedingt zum Tanzen kommen wollen. Einkaufen gehen und wieder zurück nach Haus. Dort in Tränen ausbrechen, weil total erschöpft. Ein Weilchen gedöst. Wieder zum Büro, Sachen kopieren, Leute anrufen, Dance Academy (3 Mädels!), Jungschar, Youth. In der Jugend musste ich dann den neugelernten Weg anweden. Und am Ende ins Bett sinken. Huete war ich dann mit der Jugend in Plymouth im Pavilion. Plymouth ist nicht so wirklich meine Stadt: industriell und insgesamt eher grau. Eislaufen war allerdings toll. Nach einer Runde auf dem nierenförmigen Eisring (ich hab KEINE Ahnung welcher Schlauberger auf diese Idee kam: Nieren?!) und ich war wieder sicher (Dank meiner Kindheit auf Inline-Skatern). Prompt Mädels an die Hand genommen und mit ihnen herumgefahren. Nach einer Weile haben allerdings meine Beine und Füßr geschmerzt und ich spür es immer noch. Auf der Rückfahrt wie erschlagen. Im Moment mache ich nichts. Von der gesamten Woche bin ich extrem kaputt. Morgen Kirche und danach Hausgruppe. Richard Colebrook spricht. Mal schaun, wie das wird. Muss noch herausfinden, ob ich die Sonntagsschule leite oder nicht. (Mein Kalender weiß die Antwort) Nächste Woche der übliche Wahnsinn pluss meine Kursarbeit (das mach sich allerdings schnell, wenn man erstmal angefangen hat). Und dann? Half-term! Weniger Arbeit, aber daür Rock School (SWYM camp). Ich mag meine Arbeit trotz der Erschöpfung.

6.2.10 20:23, kommentieren

Ungeschriebene Gesetze

Da gibt es diese Tage, an denen ich alles und jeden an die Wand schmeißen könnte. Wenn man gerade am fliegen ist (richtig schön hoch) gibt es immer etwas, das einen vom Himmel pickt. Das muss eines dieser ungeschriebenen Gesetze sein, denen alle folgen, aber keiner weiß, wer eigentlich bestimmt hat, warum dies so und nicht anders geschieht. Darüber hinaus bin ich heute blass im Gesicht (gut ein Mal im Monat), was diesen Tag nicht besser macht. Habe versucht, genug make-up auf meine Haut zu klatschen, damit keiner bemerkt, dass was verkehrt ist, aber Mary entgeht so schnell nichts. Cluster war gut. Wir hatten 4 wertvolle Stunden miteinander und haben einiges gelernt und über unsere Arbeit geredet. Danach heim und lecker Suppe kochen. Neben Gilmore Girls Mails beantworten und Suppe essen, dann los, zu einer Freundin, auf`s Taxi warten und dann zu einem meeting wegen der Dance Academy. Das wird GROSS! Eine der größeren Zeitungen hier möchte uns helfen und eine ganze Serie über die Arbeit mit den Mädels schreiben! Darüber hinaus waren wir uns alle über unsere Ziele und Vorgehensweisen einig, und Pizza hat das Ganze abgerundet (mein Magen wird sich freuen ). Hochmotiviert nach Hause, Protokoll in Reinschrift verfasst und abgeheftet. Ich mag es, wenn mein Leben in geregelten Bahnen verläuft. Meine 2Do-Liste wird trotzdem nicht kürzer (noch so ein Gesetz) und ich ärgere mich über mich selbst (ich mache NIE Fehler in Daten, warum jetzt?! Andrew wird mir das bis zum Ende unserer Tage vorhalten!). Gleich erst mal Zimmer auf Vordermann bringen (man kann meinen Stressfaktor während des Tages and meinem Zimmer ablesen, irgendwann jeden Tag bekomme ich dann eine Aufräumwut – äußerst praktisch!) und Sachen für Morgen planen, die Heizdecke anschmeißen (ich wird alt) und eine DVD einlegen, Schlafanzug an und den Rest des Abends genießen. Für heut ist`s genug! Morgen ist dann ein neuer Tag...

1 Kommentar 1.2.10 21:46, kommentieren